Neuer Film demonstriert Vielfältigkeit des Erzieherberufs

Bis 2030 sollen in deutschen Krippen, Kitas und anderen Einrichtungen mehr als 230.000 Erzieherinnen und Erzieher fehlen. Eine kindgerechte Personalausstattung ist so nicht zu gewährleisten. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung. Um die Vielfältigkeit und den Facettenreichtum des Erzieher:innen-Berufs sichtbarer zu machen haben die EFS im Rahmen des EU-Projekts Wir machen mehr AUS-BILDUNG“ einen Image-Film für die Ausbildung und das vielfältige Berufsbild von Erzieher*innen realisiert, der sich insbesondere an interessierte Schulabgänger:innen aber auch Quereinsteiger:innen richtet. Unterstützt wurde dieses Video von Maßarbeit und Landkreis Osnabrück sowie Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes Niedersachsen. Verantwortlich war die EFS mit dem Arbeitspaket 3 im Projekt sowie den Pädagoginnen Karin Heidemann, Verena Jannaber und Silvia Retta-Juchem.

Hand in Hand mit pädagogischen Fachkräften aus den unterschiedlichen Arbeitsfeldern für Erzieher:innen, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften der EFS wurde dieser Film in den vergangenen Monaten entwickelt und produziert. Insbesondere soll er für die Berufsorientierung eingesetzt werden. Verantwortlich sind die ProjektmitarbeiterInnen und Lehrkräfte an den EFS Karin Heidemann und Verena Jannaber in Kooperation mit Marcus Wolf von Loup Media.

„Entstanden ist dieser Film im Rahmen des Projekts ‚Wir machen mehr AUS-Bildung – Fachkräfte für die Kitas‘. Viele denken beim Beruf der Erzieherin und des Erziehers vorrangig an Betreuung im Kindergarten. Dabei gibt es so viele verschiedene Einrichtungen, die auf der Suche sind, und auch so viele unterschiedliche Aufgaben und Bereiche, die viel zu selten Erwähnung finden, und die wir in diesem Film einmal ansprechen wollen, um aufzuklären und zu informieren“, erklärt Ulrike Kläfker, Leiterin der EFS.

 

Vorgestellt werden die Arbeit in Kita, Krippe, Jugendhilfe, Eltern-Kind-Haus und Ganztagsbetreuung an einer Schule. „Es gibt zwei Versionen des Films, der unter Corona-Bedingungen entstanden ist. Wir hoffen, dass wir so viele Interessierte gewinnen und ein klein wenig dem Fachkräftemangel entgegenwirken“, sagt Pädagogin Karin Heidemann. Bereits jetzt gebe es eine hohe Nachfrage und künftig werde diese Nachfrage noch steigen. An den EFS können Schülerinnen und Schüler in Voll- und Teilzeit die Ausbildung zur Sozialassistentin und zum Sozialassistenten, darauf aufbauend zur Erzieherin und zum Erzieher sowie zur Heilpädagogin und zum Heilpädagogen absolvieren. Eine enge Verknüpfung von Praxis und Theorie, neuen und traditionellen Themen und Aspekten spielen hierbei eine wichtige Rolle. Zielgruppe sind zum Beispiel Schüler:innen an allgemeinbildenden Schulen, die sich über die Arbeit als Sozialassistent:in, Erzieher:in oder Heilpädagog:in informieren möchten. Aber auch in Beratungsgesprächen für die Berufsinformation kann der Film genutzt werden.

Verfügbar sind die Videos auf dem Youtube-Kanal der EFS:

Langversion: https://youtu.be/_BI9HHSDMq8

Kurzversion: https://www.youtube.com/watch?v=1p5P6FTP3fE